Migration und Entwicklung - Neue Angebote und Qualifizierung für grenzgänger Hamburg

Das Projekt ’Migration und Entwicklung’ von und für grenzgänger Hamburg hat im Oktober 2015 begonnen. Das Ziel des Projektes ist die Erweiterung des bestehenden Programms von grenzgänger Hamburg um den Themenkomplex ’Migration und Entwicklung’ und eine entsprechende Qualifizierung des Teams der grenzgänger_innen zum Thema. An Veranstaltungen werden ein Stadtrundgang und eine Hafenrundfahrt neu entwickelt. Die neuen Angebote werden für Euch ab ca. April 2016 zur Verfügung stehen und wie gewohnt als Angebote des Globalen Lernens in der Jugend- und Erwachsenenbildung die bisherigen Rundgänge inhaltlich ergänzen.

Inhalte des Rundgangs, bzw. der Hafenrundfahrt sind die oft nicht auf den ersten Blick sichtbaren Zusammenhänge zwischen Migration und Entwicklung. Wir werden hier klassische Theorien der Entwicklungszusammenarbeit und neuere Ansätze aus der Entwicklungsökonomie (brain drain – brain gain; circular migration; remittances ect.) in Verbindung mit Fallstudien zu migrantischen Gruppen kombinieren, um für Euch spannende Einsichten in die Stadt Hamburg zu entwickeln. Bei den einzelnen Station wird stets der lokale Bezug zum Stadtteil und seinen Bewohnern hergestellt. Der Kontakt mit den lokalen Institutionen und Multiplikatoren in den Stadtteilen ist uns hierbei - von der Konzeptionierung bis zur Durchführung - sehr wichtig. Um unsere Angebote interaktiv zu gestalten wählen wir Vermittlungs-Methoden, wie z.B. Rollenspiele, Besichtigungen, Observation und Gegenüberstellungen im Stadtteil, sowie unterstützende Materialien wie beispielsweise Schaubilder und Hörbeispiele.

Die Teilnehmer_innen werden durch die Veranstaltungen bekannte oder bisher unbekannte Orte in Hamburg auf Migration und entwicklungspolitische Relevanz hin neu interpretieren lernen. Durch anschauliche Darstellungen der Verbindungen zwischen Süd und Nord erschließen sie sich Beispiele für global-lokale Zusammenhänge. Mit dem Angebot werden globale (Entwicklungs-) Zusammenhänge und andere, parallele Lebensrealitäten von jungen Menschen in Süd und Nord für die Teilnehmer_innen greifbar und verständlich gemacht. Zudem sollen politische Positionen eingeschätzt und Stereotype, bzw. Vorurteile zu Ländern, Regionen und Menschen in und nach den Veranstaltungen hinterfragt werden können.

Wir freuen uns bereits heute ab April 2016 mit Euch einen Teil Hamburg unter ganz neuen Blickwinkeln betrachten zu können!

 

Das Projekt ’Migration und Entwicklung’ (Hamburg) wird gefördert von

Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung aus Mitteln der Bingo! Umweltlotterie und dem Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche (KED)

                                               

 

Wir bedanken uns recht herzlich für die freundliche Unterstützung!