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Sonntag, 1. November 2020, 15:00 - 17:00
 

Menschen ohne Papiere

Lebenswelten zwischen BEHALA und LAGESO

offener Stadtrundgang


Ein Unterschied zwischen Menschen ohne Aufenthaltspapiere und Menschen mit Aufenthaltspapieren ist, dass Letztere ohne die Angst leben, jeden Tag entdeckt zu werden. Menschen ohne Papiere werden kriminalisiert, denn undokumentiert zu sein ist in Deutschland eine Straftat. Ohne gültige Dokumente zu leben beeinflusst den Alltag: Wohnungssuche, Heirat, Bildung, Arbeit, Gesundheit - jede Situation wird komplizierter, denn wo mensch normalerweise Dokumente vorlegen muss, sehen sich Personen ohne Papiere gezwungen, neue Lösungswege zu finden. Auf dem Rundgang versucht grenzgänger die Herausforderungen, mit denen sich Menschen ohne Papiere täglich konfrontiert sehen, sichtbar zu machen. Anhand mehrerer Stationen, bei denen es um Bildung, medizinische Versorgung und den Arbeitsmarkt geht, überlegen die Teilnehmenden gemeinsam mit dem Rundgänger Aaron, wie ein Leben ohne Papiere aussieht.

Treffpunkt ist am S-Bahnhof Beusselstraße am Ausgang oben an der Straße
Dauer: 2 Stunden
Teilnahmebeitrag: 7-12€ nach Selbsteinschätzung

Anmeldung bitte vorher unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, da die Teilnehmer*innenzahl aufgrund von Corona-Hygienemaßnahmen begrenzt ist.